adios amigos!
Entonces, muchachos….tanto tiempo sin verme

Viel Zeit ist vergangen, viel Regen ist gefallen, viele Tornados haben Chinandega heimgesucht, viele Tore sind in Deutschland gefallen und ich hab wie immer viel geschwitzt, hab den Schwarzwald besucht und so was wie die nicaraguanischen Alpen, bin auf einen weiteren Vulkan raufgefahren!, war kurzfristig in Honduras, musste drei Heiratsangebote leider ablehnen (keines der drei war von Simon….), hab wahrscheinlich einen Grenzbeamten bestochen (ob ich jetzt wirklich legal in Nicaragua bin, wird sich herausstellen…), bin auf noch einen Vulkan rauf, buche heute zwei Flüge in die Karibik und muss nur noch 4!!! Tage auf den „muchacho rubio de Austria, quien tiene mucha, mucha suerte porque el es querido por la cosa más preciosa de todo el mundo“ (sich wiederholendes Zitat von Don Alfonso, März-Juni 2006)
Mein abschließendes Resümee – es war sehr schön gewesen! Hab ich hier doch tatsächlich gerade 4 Monate Deutschunterricht hinter mir, meine Studenten sind sogar alle durchgekommen – haben also tatsächlich was gelernt bei mir!
Die Zeit im Nicaland ist wie immer wieder mal wie im Flug vergangen und auch wenn’s anfangs nicht so ausgesehen hat, man gewöhnt sich an alles, sogar an den nicaraguanischen Lebensrhythmus. Und man lernt hier vieles, vor allem Geduld. Ich kann jetzt zum Beispiel stundenlang einfach nur an meiner Tür sitzen und dem Regen zusehen und mir wird dabei nicht langweilig, und das Warten ist mir eine Tugend geworden……warten warten warten, egal ob auf den Bus, auf die Studenten, auf den Strom, auf ein Wunder – ich kann jetzt echt warten. Ach ja, und dass die offizielle Umstellung auf Sommerzeit (hier ja Winterzeit) eigentlich nur von der Hälfte der Bevölkerung angenommen wird ist auch so was…. wenn 50% der Menschen noch in der „hora vieja“ leben, ist das mit der Pünktlichkeit soviel wert wie a „Schaaß im Woid“.
Gelernt hab ich auch, dass ich nicht raus kann aus meinem europäischen Leben. Und man soll gar nicht erst versuchen, ein europäisches Leben mit europäischen Lebenseinstellungen hier in Zentralamerika zu zelebrieren. Daran wird man scheitern, das ist sicher. Die Menschen denken hier anders, völlig anders, aber anscheinend sind sie zufrieden mit dem, was sie denken und kommen auch so halbwegs zurecht mit dem bisschen denken. Man kann das auch an den Ausländern die hier schon seit halben Ewigkeiten leben gut beobachten – die meisten sind unerträglicher als jeder Nica. Trotzdem würde ich es jederzeit wiederversuchen mit dem Leben in Lateinamerika, allerdings mit genügend langen Europapausen (man darf nie vergessen wie und wo der Hase läuft…) und nur noch mit dem richtigen Mann im Gepäck….
Also jetzt Schluss, das war’s. Ich pack meine sieben Sachen und schau mir jetzt mal den Rest von Zentralamerika an. Wir sehen uns dann irgendwann…… und sollte ich irgendwie komisch sein wenn ihr mich vielleicht mal wieder zuhause antrefft, verzeiht – ich habe in Nicaragua gelebt. Soy Chela.


Viel Zeit ist vergangen, viel Regen ist gefallen, viele Tornados haben Chinandega heimgesucht, viele Tore sind in Deutschland gefallen und ich hab wie immer viel geschwitzt, hab den Schwarzwald besucht und so was wie die nicaraguanischen Alpen, bin auf einen weiteren Vulkan raufgefahren!, war kurzfristig in Honduras, musste drei Heiratsangebote leider ablehnen (keines der drei war von Simon….), hab wahrscheinlich einen Grenzbeamten bestochen (ob ich jetzt wirklich legal in Nicaragua bin, wird sich herausstellen…), bin auf noch einen Vulkan rauf, buche heute zwei Flüge in die Karibik und muss nur noch 4!!! Tage auf den „muchacho rubio de Austria, quien tiene mucha, mucha suerte porque el es querido por la cosa más preciosa de todo el mundo“ (sich wiederholendes Zitat von Don Alfonso, März-Juni 2006)
Mein abschließendes Resümee – es war sehr schön gewesen! Hab ich hier doch tatsächlich gerade 4 Monate Deutschunterricht hinter mir, meine Studenten sind sogar alle durchgekommen – haben also tatsächlich was gelernt bei mir!
Die Zeit im Nicaland ist wie immer wieder mal wie im Flug vergangen und auch wenn’s anfangs nicht so ausgesehen hat, man gewöhnt sich an alles, sogar an den nicaraguanischen Lebensrhythmus. Und man lernt hier vieles, vor allem Geduld. Ich kann jetzt zum Beispiel stundenlang einfach nur an meiner Tür sitzen und dem Regen zusehen und mir wird dabei nicht langweilig, und das Warten ist mir eine Tugend geworden……warten warten warten, egal ob auf den Bus, auf die Studenten, auf den Strom, auf ein Wunder – ich kann jetzt echt warten. Ach ja, und dass die offizielle Umstellung auf Sommerzeit (hier ja Winterzeit) eigentlich nur von der Hälfte der Bevölkerung angenommen wird ist auch so was…. wenn 50% der Menschen noch in der „hora vieja“ leben, ist das mit der Pünktlichkeit soviel wert wie a „Schaaß im Woid“.
Gelernt hab ich auch, dass ich nicht raus kann aus meinem europäischen Leben. Und man soll gar nicht erst versuchen, ein europäisches Leben mit europäischen Lebenseinstellungen hier in Zentralamerika zu zelebrieren. Daran wird man scheitern, das ist sicher. Die Menschen denken hier anders, völlig anders, aber anscheinend sind sie zufrieden mit dem, was sie denken und kommen auch so halbwegs zurecht mit dem bisschen denken. Man kann das auch an den Ausländern die hier schon seit halben Ewigkeiten leben gut beobachten – die meisten sind unerträglicher als jeder Nica. Trotzdem würde ich es jederzeit wiederversuchen mit dem Leben in Lateinamerika, allerdings mit genügend langen Europapausen (man darf nie vergessen wie und wo der Hase läuft…) und nur noch mit dem richtigen Mann im Gepäck….
Also jetzt Schluss, das war’s. Ich pack meine sieben Sachen und schau mir jetzt mal den Rest von Zentralamerika an. Wir sehen uns dann irgendwann…… und sollte ich irgendwie komisch sein wenn ihr mich vielleicht mal wieder zuhause antrefft, verzeiht – ich habe in Nicaragua gelebt. Soy Chela.

ifle - 28. Jun, 10:35

















